Donnerstag, 9. Mai 2013
Mittwoch, 24. April 2013
Flowers - Blumen - Flores - Frühlingsblüten
Sonntag, 21. April 2013
Impressionen von der Art Cologne
Resümee der diesjährigen Art Cologne: es war großartig und mir tun jetzt noch die Füsse weh, Man konnte eine Zusammenstellung unglaublich vieler toller Sachen/Bilder/Installationen/Plastiken sehen und wollte deshalb auf kein Objekt verzichten und unter keinen Umständen abkürzen. Diese Messe lohnt sich (wieder!)!
Phantastische Bilder nicht nur von lange arrivierten Künstlern wie Kirchner, Münter, Klee, Jawlensky, Heckel, Purrmann, Feininger und Richter, nein auch spannende und begeisternde Bilder und Objekte von jungen Zeitgenossen aus aller Welt.
Hier ein paar Impressionen (mit dem Handy fotografiert) - alles keine Unbekannten...
Phantastische Bilder nicht nur von lange arrivierten Künstlern wie Kirchner, Münter, Klee, Jawlensky, Heckel, Purrmann, Feininger und Richter, nein auch spannende und begeisternde Bilder und Objekte von jungen Zeitgenossen aus aller Welt.
Hier ein paar Impressionen (mit dem Handy fotografiert) - alles keine Unbekannten...
![]() |
| Differences of opinion - Armann |
![]() |
| Albatros - Ivan Andersen |
![]() |
| Suddenly - Brigitte Waldach |
![]() |
| Brigitte Waldach |
| Karin Kneffel |
![]() |
| Omerta von Gais + Figur von Botero |
| Süßer Regen - M. Nishimura |
![]() |
| Man Phoning - Stephen Conroy |
![]() |
| Man playing with birds - Wang Shugang |
| Kartenlegen als Performance |
| Scene No. 32 - Minako Abe |
Donnerstag, 18. April 2013
..nicht nur für den nächsten Urlaub, nein auch sonst eine gute Idee: Französisch lernen! Eine Empfehlung einer lieben Patientin von mir:
Mittwoch, 17. April 2013
Sonntag, 14. April 2013
Kunst & Genuss
![]() |
| SONNTAGSSTART IM CAFE KLENZE |
![]() |
| PINAKOTHEK |
| FÜHRUNG UNTER DEM THEMA "DIE AVANTGARDEN UND DER ERSTE WELTKRIEG" |
Unterwegs begegneten wir einer kleinen Gruppe von Kindern mit Ihren Eltern, die mit großer Begeisterung die Impressionisten in der neuen Pinakothek entdeckten und nach dem Motto "Rosa, pink, lila, violett - wer malt die schönsten Seerosen?" ihre eigenen Impressionen zu Papier brachten - absolut sehenswert.
Diese Veranstaltungsreihe wird von der Münchner Volkshochschule angeboten - Anmeldungen unter 089/48006-6239 oder online unter www.mvhs.de. Informationen siehe unter:
Und noch eine Empfehlung einer anderen Patientin für schöne Wochenendunternehmungen - der Schacky-Park in Diessen am Ammersee. Siehe unter http://www.schackypark.de/html/aktuelles.html
Freitag, 12. April 2013
Am 20.4. können Sie uns auf der Art Cologne treffen - ein weiteres Wochenenderlebnis. An diesem Wochenende werden wir das schöne Wetter und "Kunst und Genuss" genießen.
Mittwoch, 10. April 2013
Sonntagsfrühstücksevent
Gerade hat mir eine Patientin eine Veranstaltung für besonders schöne Sonntagsauftakte (gerne auch bei schlechtem Wetter) empfohlen:
KUNST & GENUSS von der Victorian house company.
Hier können Sie unter http://www.victorianhouse.de/fileadmin/content01/Bilder_Web/Aktuelles/Kunst___Genuss_April-Juni_2013_.pdf
die neuesten Veranstaltungen nachlesen.
Sie starten mit einem wunderbaren Frühstück, gefolgt von einer Führung durch einen renommierten Kunsthistoriker in die interessante, spannende und wundervolle Welt der Malerei. z.B. am Sonntag 14.4. in der Neuen Pinakothek zu einer Sonderausstellung über die Avantgarden und der 1. Weltkrieg oder am 21.4. Museum Brandhorst oder 28.4. Frühstück mit anschließender Führung durch Brueghel und seine Malerfamilie.
Vielleicht treffen wir uns ja mal?
KUNST & GENUSS von der Victorian house company.
Hier können Sie unter http://www.victorianhouse.de/fileadmin/content01/Bilder_Web/Aktuelles/Kunst___Genuss_April-Juni_2013_.pdf
die neuesten Veranstaltungen nachlesen.
Sie starten mit einem wunderbaren Frühstück, gefolgt von einer Führung durch einen renommierten Kunsthistoriker in die interessante, spannende und wundervolle Welt der Malerei. z.B. am Sonntag 14.4. in der Neuen Pinakothek zu einer Sonderausstellung über die Avantgarden und der 1. Weltkrieg oder am 21.4. Museum Brandhorst oder 28.4. Frühstück mit anschließender Führung durch Brueghel und seine Malerfamilie.
Vielleicht treffen wir uns ja mal?
Samstag, 6. April 2013
Jahrestag
5.April 2013 - das erste Jahr mit meinem Blog ist nun tatsächlich um.
Im Gegensatz zu meinem allerersten Post weht noch kein richtig angenehmer Frühlingswind.
Insbesondere die Ausstellungs- und Konzertempfehlungen durch die Patientinnen sind gut angekommen. Ich freue mich, dass auch meine Plaudereien von mehr Menschen als angenommen gelesen werden.
Es war ein schönes Jahr in der Praxis. Mein Team hat mich sehr herzlich und nach Kräften unterstützt. Christina und Ulrike kümmern sich mit großer Begeisterung nicht nur um unsere Patientinnen, nein, sie spielen auch leidenschaftlich gern mit den Babys und den Zwergerln. Das spürt man vor allem, wenn die Patientinnen wegziehen von München. Da sind wir dann gemeinsam richtig traurig. Wir drei üben mit viel Freude Englisch, um die Kommunikation mit unseren englisch sprechenden Patientinnen noch zu verbessern. Außerdem betreiben wir Qualitätsmanagement und amüsieren uns über die bürokratischen Vorschriften. So wurde die gesamte Elektrik und alle Geräte nochmal überprüft und mit unzähligen Schildchen versehen, obwohl alles nagelneu war. Alle Arbeitsabläufe werden feinsäuberlich notiert und beschrieben, über den großen roten Feuerlöscher kommt ein kleines rotes Feuerlöscherschild, damit man ihn auch sieht, ebenso am Ausgang. Bei den Ersthelferkursen lernte man viel über Verkehrs- und Motorradunfälle, etwas weniger über den Notfall in einer Arztpraxis. Wir haben aber auch gelernt, dass Wiederholung uns allen nicht schadet. Hin und wieder gehen wir gemeinsam Essen, dabei kommen bisher unbekannte Leidenschaften wie Querflötespielen (Christina), Wandern, Mountainbiking(Ulrike) und Skaten(Christina) zu Tage, wir tauschen Rezepte und Kocherfahrungen aus und außerdem lernen wir ganz nebenbei das Lehel und seine hübschen Lokale besser kennen. Zum Jahresanfang 2013 besuchten wir gemeinsam das Musical "Cats". Wir freuen uns auf die Tage, wenn das Wetter wieder schöner wird, um die Isarspaziergänge in der Mittagspause wieder länger auszudehnen.
Im Gegensatz zu meinem allerersten Post weht noch kein richtig angenehmer Frühlingswind.
Insbesondere die Ausstellungs- und Konzertempfehlungen durch die Patientinnen sind gut angekommen. Ich freue mich, dass auch meine Plaudereien von mehr Menschen als angenommen gelesen werden.
Es war ein schönes Jahr in der Praxis. Mein Team hat mich sehr herzlich und nach Kräften unterstützt. Christina und Ulrike kümmern sich mit großer Begeisterung nicht nur um unsere Patientinnen, nein, sie spielen auch leidenschaftlich gern mit den Babys und den Zwergerln. Das spürt man vor allem, wenn die Patientinnen wegziehen von München. Da sind wir dann gemeinsam richtig traurig. Wir drei üben mit viel Freude Englisch, um die Kommunikation mit unseren englisch sprechenden Patientinnen noch zu verbessern. Außerdem betreiben wir Qualitätsmanagement und amüsieren uns über die bürokratischen Vorschriften. So wurde die gesamte Elektrik und alle Geräte nochmal überprüft und mit unzähligen Schildchen versehen, obwohl alles nagelneu war. Alle Arbeitsabläufe werden feinsäuberlich notiert und beschrieben, über den großen roten Feuerlöscher kommt ein kleines rotes Feuerlöscherschild, damit man ihn auch sieht, ebenso am Ausgang. Bei den Ersthelferkursen lernte man viel über Verkehrs- und Motorradunfälle, etwas weniger über den Notfall in einer Arztpraxis. Wir haben aber auch gelernt, dass Wiederholung uns allen nicht schadet. Hin und wieder gehen wir gemeinsam Essen, dabei kommen bisher unbekannte Leidenschaften wie Querflötespielen (Christina), Wandern, Mountainbiking(Ulrike) und Skaten(Christina) zu Tage, wir tauschen Rezepte und Kocherfahrungen aus und außerdem lernen wir ganz nebenbei das Lehel und seine hübschen Lokale besser kennen. Zum Jahresanfang 2013 besuchten wir gemeinsam das Musical "Cats". Wir freuen uns auf die Tage, wenn das Wetter wieder schöner wird, um die Isarspaziergänge in der Mittagspause wieder länger auszudehnen.
Montag, 1. April 2013
... Sie wollten wissen, warum ich Ihnen kürzlich (29.3.13) Henriette Heinbostel und Ihre Freunde empfohlen habe?
Es sind lauter fiktive Personen mit ziemlich eindrucksvollen und über viele Jahre bekannten Biografien.
Es lohnt sich, Ihre Lebensläufe und Werdegänge zu googlen.
Henriette Heinbostel ist eine von 20 Autorinnen (u.a. Jutta Limbach und Christine Hohmann-Dennhardt) frei erfundene Juristin, die es bis zur OLG-Präsidentin schaffte. 1940 lernte sie den ebenfalls fiktiven Verfassungsjuristen Nagelmann kennen, diesen Herren verbindet offensichtlich einiges mit dem weltgewandten Diplomaten Ministerialdirigent a.D. Dräcker, dem fiktiven Bundestagsabgeordneten Mierscheid und dem ebenfalls frei erfundenen Psychologen Dölle. Zu den Vätern des Herrn Nagelmann zählen u.a. wohl so bekannte Juristen wie Roman Herzog oder Friedrich Benda. Die Juristen scheinen beim Erfinden von Personen besonders kreativ zu sein.
In meinem Besitz ist auch ein Buch über die Nasobeme (siehe Christian Morgenstern), das Grundlage für manche Vorlesung in den siebziger und achtziger Jahren war, siehe auch G.Fischer Verlag , Harald Stümpke: Bau und Leben der Rhinogradentia.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ich Kenntnis von weiteren evtl. naturwissenschaftlich tätigen Personen ähnlicher Couleur bekäme.
Freitag, 29. März 2013
"Ratgeber" für eine Fernbeziehung
Über 50 Prozent aller Menschen in Deutschland zwischen 25 und 35 haben schon einmal eine Fernbeziehung geführt und zirka 10 Prozent aller Deutschen müssen mit einer Liebe auf Distanz leben. Ich werde auch immer wieder darauf angesprochen und werde auch öfter gebeten, zu erzählen, wie es mir damit ergeht.
Für mich ist das wichtigste die Verlässlichkeit. Das gilt für das Vertrauen in den Partner ebenso wie für ganz praktische Dinge; dazu gehört eine - gemeinsame - rechtzeitige Planung der Wochenenden und Termine. Spontane Umplanungen sind zwar oft schön, aber auch teuer. Nicht nur Flüge und Bahnfahrten, nein auch Unternehmungen wie Konzerte, Kabarett, Theater- oder Ausstellungsbesuche und andere Unternehmungen sollten geplant werden. Verabredungen und Treffen mit Freunden, das "social life" leiden oft unter diesem neuen Lebensrhythmus. Aber es geht. Es gibt noch genügend Überraschungen wie Krankheiten oder Operationen, die das Leben durcheinander bringen - mehr als bei normalen Beziehungen. Trotz des Plädoyer für eine gute Planung sollte Zeit für Muße bleiben, sonst wird das Leben zu anstrengend.
Das abendliche Miteinander entfällt ja bei einer Fernbeziehung. Manchmal sind auch die Wochenenden kurz. Da kommen uns heute die neuen Kommunikationstechnologien sehr entgegen. Davon kann man die ganze Bandbreite nutzen von der SMS über Mail bis zu Skype. Große Freude habe ich an netten kleinen Mails und spontanen Grüßen am Morgen oder von unterwegs, sie sind Balsam für die Seele. Die spontanen Fotos im Laufe des Tages aus Büros, von Pausengängen, Taxifahrten und so weiter. Sie sind spontane Minigeschenke. Es passiert ja nicht ständig was Neues, „Berichtenswertes“ im Alltag. Es sind nicht nur die langen Telefonate am Abend, es sind viel mehr die kleinen Gedankensplitter tagsüber, die den anderen auf dem Laufenden halten und ins Leben des anderen miteinbeziehen.
Wir haben uns viel mit Freunden beraten, die auch in Fernbeziehungen leben. Einer der wichtigsten Ratschläge war: man soll sich ein hübsches Zuhause an beiden Orten schaffen, nicht im Abstellkammerl oder Pensionszimmer unterkommen. So freut man sich, München und Bayern als "Tourist" zu erleben oder Bonn und Umgebung neu zu er-"fahren". Alltag wie Bügeln, Wäsche und Putzen wird meist auf die Abende unter der Woche verbannt, damit man mehr Zeit füreinander hat.
Eine Fernbeziehung nach dreißig Jahren Ehe zu starten, ist schon ein Schritt, der es in sich hat. Ich habe erst einmal die Kunst allein zu leben wieder erlernt. Da mein Mann auch schon vorher viel unterwegs war und ich sehr gerne und viel arbeite, entfallen viele mögliche Probleme. Trotzdem ist es eine große Umstellung. Wenn man das aber mit Schwung angeht und auch die Chancen sieht, gibt es sogar für "erprobte " Eheleute Inspiration, Anreize für Lust auf Neues und Vorteile in einer Fernbeziehung, nicht zu vergleichen mit einer jungen Beziehung oder einer Familie mit kleinen Kindern, die so vaterlos aufwachsen. Neue Lebendigkeit ersetzt den tagtägliche Alltagstrott wie "Tengelmann und Wäschekorb". Wir nutzen das Wiedersehen für Innovatives und Entdeckungen!
In meinem Blog lasse ich Sie von mal zu mal an unseren Unternehmungen teilhaben.
Zuletzt waren wir auf Empfehlung eines jungen Unbekannten in der Foundation Langen bei Neuss. Diese Stiftung auf der ehemaligen Raketenstation bei Neuss und die Museumsinsel Hombroich findet man nur, wenn man gezielt danach sucht, die Wege sind äußerst schlecht ausgeschildert. Die Mühe lohnt sich!
Die Ästhetik der Architektur des von Tadao Ando gebauten Gebäudes aus Glas und Beton mit den Spiegelteichen und den Kirschbäumen ist ein besichtigenswertes Kunstwerk für sich. Die Ausstellung von Pae White mit ihren kaleidoskopartigen Mobiles und raumfüllenden Tapisserien, die aussehen wie zerknüllte Alufolie, den Couchen mit Tapisserien wie riesiges Zeitungspapier machte mir viel Freude und verschönte das ganze Wochenende. Ich kann den Besuch der Ausstellung von Pae White nur jedem ans Herz legen.
| Das Gebäude der Foundation Langen - ein Meisterwerk Tadao Andos |
| ein junger Kunstfan auf dem Weg zu ersten Erfahrungen |
| Pae White Spiegelmobile - ein tanzendes Kaleidoskop |
![]() |
| Pae White - magischer glitzernder Wasserfall |
![]() |
| das Leben japanischer Bilder aus der Sammlung des Ehepaars Langen |
| das ist alles Stoff!!! |
| hier ein Detail der Tapisserie |
| und noch ein Detail mit Kürbiskernen und Konfetti.. |
![]() |
| Auf dem Weg zur Ausstellung "Nur hier" in der Bundeskunsthalle |
Am heutigen Ruhetag haben wir neue Menschen kenngelernt - machen Sie sich doch auch mal auf die Suche nach Henriette Heinbostel, Friedrich Gottlob Nagelmann, Jakob Maria Mierscheid, Otto Jägermeier, Ernst August Dölle oder Edmund Friedemann Dräker. Sie halten eine nette Unterhaltung für graue Tage bereit!
Osterbräuche
Es wird Zeit, meine Serie "Brauchtum" abzuschließen - gestern war Gründonnerstag, mit dem Vesper am Gründonnerstag beginnen die drei Kartage = Triduum Pascale oder Triduum Sacrum. Aus weltlicher Sicht galt der Gründonnerstag als Abgabe- und Zinstermin für Schuldner an die Gläubiger.
Traditionell gibt es grünes Essen, so gibt es in München die "Kräutlsuppe", auch wenn Fachleute sagen, daß der Gründonnerstag nichts mit "grün" zu tun hat. Der Begriff soll von "greinen", einem altem Wort für "Weinen" herkommen. Kräutl nennen die Münchner liebevoll den Kerbel. Bei uns daheim gab es entweder Spinat und Eier oder Goethes grüne Soße und Bratkartoffeln. Meine Mutter kaufte dazu auf dem Viktualienmarkt einen Strauß aus sieben Kräutern mit Kerbel, Brunnenkresse, Petersilie, Sauerampfer, Pimpinelle, Borretsch und Löwenzahn oder Gänseblümchen oder Brennnesseln. Aus den gleichen Kräutern bereitete sie auch die Kräutlsuppe.
Ab Gründonnerstag bis Ostersonntag läuten in einigen Ländern keine Kirchenglocken (sie fliegen zum Reisbrei-Essen nach Rom, hieß es in der Kindheit meines Mannes im Rheinland. Man kann sie bei der Rückkehr fliegen sehen, wenn man rechtzeitig durch einen Korb ohne Boden schaut). Deshalb ziehen Kinder oder Ministranten mit Ratschen durch die Dörfer oder Viertel, um an die Andachtszeiten zu erinnern.
Außerdem werden jetzt auch die Zweige für den Osterstrauß geschnitten - Forsythien, Weidenkätzchen (geschützt - ich kaufe dafür gezüchtete), Kirschzweige.
![]() |
| Selbstgemaltes aus Jahrzehnten |
| Münchenei |
![]() |
| Osterstrauß vor Petersburger bzw. russischer Hängung |
Karfreitag ist einer der höchsten christlichen Feiertage. In vielen evangelischen Familien gibt es wie bei uns traditionell ein Fischessen. Die Johannespassion von Bach ist für mich die typische Musik des Tages.
Ostern ist wohl das älteste christliche Fest seit ca. 1700 Jahren. Die Herkunft des Namens wird mit einer germanischen Frühlingsgöttin Eostrae in Verbindung gebracht. Viele der Bräuche sind aus heidnischer Zeit und haben mit Frühling und Erwachen des Lebens zu tun.
Eine persische Patientin hat mich in diesem Zusammenhang auf das im Iran besonders wichtige Frühlingsfest Nouruz zur Sommersonnenwende am 21.3. hingewiesen, das sogar in die Liste der UNESCO aufgenommen wurde.
In Deutschland gibt es die Tradition des Osterfeuers (Lumen Christi), bereits im Altertum wurde mit dem Feuer die Sonne begrüßt, im Christentum wurde damit die Auferstehung Christi als das Licht der Welt umgedeutet.
Ähnliches gilt für die Sitte der Osterkerzen, die es seit dem 4.Jahrhundet nach Christus gibt. Sie vereinigt griechisch-römisch-jüdische und christliche Lichttraditionen und gilt auch hier als Zeichen des Lebens.
Zu diesen Sinnbildern des Lebens und der Auferstehung zählt auch das Osterei. Bemalte Eier gibt es seit über 1000 Jahren. Vielerorts stoßen Kinder (und viele Väter) mit den gekochten Eiern aneinander= Eiertitschen oder Eierkicken, wessen Ei heil bleibt, der hat Glück im kommenden Jahr.
Weitere Traditionen sind Osterlamm - das Lamm Gottes als Symbol der Reinheit, meist als Kuchen aus Rührteig, entstanden aus dem Ritual der Juden zu Passah ein Lamm zu schlachten und zu speisen.
Am meisten genieße ich unser großes Osterfrühstück im Kreise der Familie mit Nichten und Neffen und deren Kindern mit Eiersuchen, Osterhasen, Osterschinken, Osterfladen und neuerdings stattdessen Colomba pasquale. Gott sei Dank, ist der Schnee heute weggeschmolzen, vielleicht können wir dann doch im Garten Eiersuchen. Durch die Begeisterung der Kinder wird dabei oft aus einer Handvoll Eier ein großer Berg, der wieder und wieder gefunden wird.
Montag, 18. März 2013
Gestern sind wir bei "open Westend" durch diverse Ateliers geschlendert, u.a. im Gewerbehof in der Gollierstraße 70 und im Autohaus Häussler in der Trappentreustraße. Es fand sich dort viel Entdeckenswertes! Also vormerken für 2014 www.openwestend.de!
Beeindruckend war die Besichtigung bzw. die Führung durch die Posamentenmanufaktur von Inhaber Tobias Gattermann, dem man die Begeisterung an seinem Handwerk deutlich ansah. Unglaublich prachtvoll diese Farbvielfalt bei der meisterhaften Ausführung der handgemachten Quasten, Gimpen, Fransencrepinen und Kordeln.
Siehe www.posamenten-manufaktur.de.
Beeindruckend war die Besichtigung bzw. die Führung durch die Posamentenmanufaktur von Inhaber Tobias Gattermann, dem man die Begeisterung an seinem Handwerk deutlich ansah. Unglaublich prachtvoll diese Farbvielfalt bei der meisterhaften Ausführung der handgemachten Quasten, Gimpen, Fransencrepinen und Kordeln.
Siehe www.posamenten-manufaktur.de.
Sonntag, 17. März 2013
Abonnieren
Posts (Atom)















.jpg)













