Ich freue mich, dass mein 101.Post wieder eine Empfehlung einer Patientin ist.
Und ich freue mich, dass es neben Konzerten und Ausstellungen auch ab und zu ganz andere Hinweise gibt. Da ich selbst leidenschaftlich gerne koche - backe - dekoriere und natürlich esse und genieße, freue ich mich über den Hinweis von Ina Sebastian auf die Möglichkeit von Kursen zum Backen, Kochen, Rühren, Verzieren, Decorieren in "Wöllsteins Desserthaus" . Nach dem Kochhype folgt jetzt der Dessert und Kuchenhype.
Also falls auch Sie Spaß an ästhetisch Schönem und Leckerem Selbstgemachtem haben, schauen Sie unter http://www.woellsteins-desserthaus.de!
Als kleiner Appetizer das Foto von Frau Sebastian beim letzten British Afternoon Tea :
Falls Sie Ihnen das Wasser im Mund zusammen läuft und Sie an soetwas teilnehmen wollen - der nächste "Afternoon Tea" findet am 3.3.13 statt - melden Sie sich an! Da können Sie dann kleine Tea-pastries, Scones und Sandwiches herstellen und sich wie in einem englischen Teehaus fühlen, verschiedene Tees, Ihre selbsthergestellten Köstlichkeiten und ein Glas Sekt genießen.
Sonntag, 24. Februar 2013
Samstag, 23. Februar 2013
Konzertsaal für München
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| Konzertsaalplanung im Finanzgarten - von Prof. Gerd Hirzinger |
Wen die Diskussion interessiert, dem empfehle ich die Seite www.konzertsaal-muenchen.de.
Montag, 18. Februar 2013
Einladung der Familie Barritt in die Pasinger Fabrik (http://www.pasinger-fabrik.com) am 10.März 2013 um 19:30 Uhr.
Vor 100 Jahren begann der Mythos schon vor der Katastrophe: Sie galt als schnellstes Schiff ihrer Zeit. Dann ging sie unter und wurde unsterblich: Die Titanic. Mit ihrem Schicksal und den Menschen an Bord beschäftigen sich seit dem Schriftsteller, Regisseure, Künstler und ganze Generationen. Karin Krug liest Texte über die Titanic von Autoren, die dabei waren, und von anderen, die sich die Tragödie vorstellen. Dazu spielt Sara Barritt (Flöte), Katie Barritt (Bratsche), Miranda Waldmann-Barritt (Cello) und Christopher Barritt (Cello) Musik, die an Bord der Titanic gespielt wurde bis zu jenem Moment, als sie im Eismeer für immer versank. Ein Abend der Erinnerungen und Emotionen.
Hier ein lustiges, tagesaktuelles Fotos von einem Neuzugang unterhalb des Friedensengels - leider wird der bayrische Föhn das nette Schneefräulein bald wieder weglutschen.
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| Schneefrau unterhalb des Friedensengels |
Sonntag, 17. Februar 2013
Heute gab es in Bayern 2 folgende Jan Weiler Kolumne zum Thema Diät - unbedingt nachhören!!
Mein Leben als Mensch: Zum Nachhören
Link zum vollständigen Artikel in BR.de:
http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/sonntagsbeilage/mein-leben-als-menschdiaet-170213_x-100.html
Mein Leben als Mensch: Zum Nachhören
Link zum vollständigen Artikel in BR.de:
http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/sonntagsbeilage/mein-leben-als-menschdiaet-170213_x-100.html
Samstag, 16. Februar 2013
Fasching versus Karneval - Alaaf oder Helau?
In dieser Woche war es in München ziemlich ruhig, morgens waren die Straßen richtig leer, der Grund: "Faschingsferien". Alle Welt war ausgeflogen.
Ein Anlass für mich, nochmals über deutsches Brauchtum zu plaudern. In Deutschland heißt die Zeit vor Beginn der sechswöchigen vorösterlichen Fastenzeit je nach Region Karneval, Fasching, Fastnacht oder Fasnacht. Die Hochburgen des Karnevals sind im Rheinland und der Fastnacht im schwäbisch-alemannischen Bereich. Bereits bei den alten Römern gab es prächtig geschmückte Wagenumzüge wie heute in Köln.
Im Süddeutschen Raum gibt es im Dezember und Januar bzw. in den Raunächten bis zum Dreikönigstag neben der leichten Fröhlichkeit auch die etwas handfestere Variante, wie die Perchten, die auch auf eine Jahrhunderte alte Tradition zurück schauen können. Meine Mutter hat als kleines Kind die Perchten wegen ihrer groben Scherze sehr gefürchtet. Bei dieser Art des Mummenschanzes gab es öfter Exzesse, wo Menschen im Schutze der Maske so manches Unwesen trieben. Aber Perchtenlauf und Fasching oder Karnevalsumzug sind an sich zwei ganz unterschiedliche Bräuche, auch wenn bei beiden das Winteraustreiben eine Quelle des Brauchtums ist.
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| Fasching im Refektorium |
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| Hebammenfasching |
Der rheinische Karneval mit großen Prunksitzungen und Straßenkarneval ist ganz anders, viel lauter und viel öffentlicher - und viel politischer. Das liegt auch daran, daß eine seiner Quellen die Auflehnung gegen die französische Besatzung zu Napoleons Zeiten ist (und später gegen das preußische Militär). Daher gibt es auch die vielen Uniformen, traditionell in den französischen Farben rot, weiß und blau. Es gibt viele Rituale, die dem Zugereisten fremd sind. Neben dem Rosenmontag hat sich Weiberfastnacht als zweiter Höhepunkt etabliert. Mein Mann ist in Eschweiler, einer der Karnevalshochburgen des Rheinlandes, aufgewachsen. Nach Köln und Mainz hat Eschweiler, eine kleine Stadt in der Nähe von Aachen, den drittgrößten Rosenmontagszug. Die Zahl der "Jecken" übertrifft an "Fasteloovend" bei weitem die Zahl der Einwohner dieser kleinen Stadt. Auch meine aus München stammende Schwiegermutter liebte diese Tradition, die sie meist mit Ihren Freundinnen ausgiebig feierte. Eine sehr nette Sitte ist am Aschermittwoch das Fischessen, bei dem die schönsten Geschichten der zurückliegenden "tollen Tage" in kleiner Runde nochmals zum Besten gegeben werden. | Weiberfastnacht in Bonn |
Freitag, 15. Februar 2013
Sonntag, 3. Februar 2013
Frauenbild in unserer Gesellschaft
Tägliche Schlagzeilen über Gewalt gegen Frauen, die Affäre Strauss-Kahn, die Vergewaltigung der indischen Studentin in einem öffentlichen Bus, die aktuelle Sexismusdebatte im Stern, Aufruf zu „ONE BILLION RISING“ (siehe mein Post vom 1.2.13) fordern auf, unser Frauenbild in der Gesellschaft zu überdenken.
Im Stern sind z.T sehr negative Erfahrungen beschrieben. Ganz sicher können viele aus ihrer Sicht zu diesem Thema Erlebnisse beitragen. Wie habe ich das erlebt? Ich bin mit vielen Buben aufgewachsen - Spielkameraden auf der Alb, Bruder, Schulkameraden im Max-Gymnasium (damals fast ausschließlich Buben) und Kommilitonen (damals männlich dominiertes Studienfach - heute 80% der Medizinstudenten/-innen weiblich). Dabei hatte ich persönlich nie das Gefühl, als Frau benachteiligt zu sein. Trotz dieser grundsätzlich positiven Erfahrung kann ich auch Erlebnisse nennen, wo man (!) mich nicht ernst genommen hat, zum Beispiel beim Kauf von technischen Geräten, Problemen mit Computern, ganz besonders aber bei Banken. Viele Männer können sich einfach nicht vorstellen, daß Frauen in Technikfragen und Finanzen (mindestens ?) genauso versiert sind wie sie.
Trotzdem gilt: Mädchen haben im Verhältnis zu gleichaltrigen Buben ein deutlich geringeres Selbstwertgefühl gerade auch in Hinblick auf das eigene Körperbild, präpubertär und insbesondere in der Pubertät. Dies bestätigen zahlreiche Studien und Statistiken. Hier machte ich selbst auch keine Ausnahme. Woran liegt das? Viele Bücher über die unterschiedliche Sozialisation von Buben und Mädchen versuchen das zu klären. Ich habe keine einheitliche Meinung gefunden. In meiner Studienzeit meinte man, alles durch Erziehung beeinflussen zu können. Das ist wohl nicht ganz richtig, es finden sich heute immer mehr Hinweise auf andere Einflüsse vom Chromosom bis zur Molekulargenetik. Wie immer liegt die Wahrheit wahrscheinlich in der Mitte.
In wie weit beeinflussen Gene unsere Entwicklung zur Frau oder zum Mann? Wieviel Jäger und Sammler steckt in uns? Wieviel macht die Umwelt aus? Viele Fragen und noch viel zu wenig Antworten.
Mein Eindruck ist, dass das persönliche Umfeld das Frauenbild prägt. Wie verhält sich der Vater gegenüber der Mutter? Wie sind die Äußerungen über Mitarbeiterinnen, Kolleginnen oder Ehefrauen? Wenn Männer die Leistung und das Können der eigenen Ehefrau gering schätzen, braucht man sich nicht wundern, wenn dies auch die kleine familiäre Umwelt prägt. Und das ist unabhängig von der sozialen Schicht. Vom abschätzigen Reden über andere Frauen bis zur billigen Anmache ist der Weg nicht weit. Es ist eine Frage der grundsätzlichen Einstellung. In dieser Welt gedeihen nicht nur primitive Stammtischwitze und distanzlose Anmache!
Kurz - liebe Freundinnen, Patientinnen und Leserinnen - auch wir vermitteln in unserem Alltag und Privatleben, bei unseren Männern und bei unseren Söhnen und Töchtern das Frauenbild! Die genetischen Codes können wir nicht ändern. Aber wir bringen ihnen den Respekt vor der Tüchtigkeit der Frauen bei, wir lehren sie die Achtung vor dem Können und Wissen der anderen! Kämpfen wir für Respekt, Achtung und Anerkennung und gegen Distanzlosigkeit und Gewalt! Die Gesellschaft sind schließlich wir!
Bei aller Diskussion über Sexismus und Gewalt vergesst aber nicht, wie prickelnd ein Flirt ist und wie schön das Zusammensein Mann-Frau ist! Wie herrlich sind phantasievolle Komplimente! Genießen wir die erotische Spannung! Es gibt so wunderbare Männer!
Freitag, 1. Februar 2013
Privatisierung der europäischen Wasserversorgung
ZUM THEMA PRIVATISIERUNG DER ÖFFENTLICHEN WASSERVERSORGUNG HIER EIN LINK, UM DEN MICH MEHRERE PATIENTINNEN GEBETEN HABEN:
www.right2water.eu/de
www.right2water.eu/de
Die EU-Kommission will den Markt für die Privatisierung der Wasserrechte
freigeben. Monitor hat darüber am 13.12. eine Sendung ausgestrahlt (Link
unten): Geheimoperation Wasser: Wie die EU-Kommission Wasser zur
Handelsware machen will.
freigeben. Monitor hat darüber am 13.12. eine Sendung ausgestrahlt (Link
unten): Geheimoperation Wasser: Wie die EU-Kommission Wasser zur
Handelsware machen will.
Die EU-Zuständigen wollen den Markt öffnen für eine Privatisierung der Wasserrechte. Der Wasserpreis kann zukünftig vom Börsenkurs abhängen, Wasser könnte ein Exportschlager werden, der von Großkonzernen kontrolliert wird. Auch die Qualität wird dann kaum beeinflussbar.
Link zum Artikel:http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2012/1213/wasser.php5
Link zum Artikel:http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2012/1213/wasser.php5
Link zur Unterschriftenaktion: s. oben
eine Milliarde tanzende Frauen
..machen Sie mit - das wünscht sich Frau Kress!
Frau Dr. Katzenberger lädt zur Ausstellung "Acryl auf Leinwand ein in den Räumen des Vereins für Original-Radierung München in der Ludwigstraße 7 / Rgb. - Eröffnung 7.3.2013 19 - 21 Uhr. Siehe auch www.hedwig-katzenberger.de bzw. www.radierverein.de .
Dienstag, 29. Januar 2013
Weitere Empfehlungen von Frau Dr. Altenberger können Sie unter www.kultur-schloss-seefeld.de oder www.altenberger.net finden, u.a. den "rising star" Amadeus Wiesensee. Der 18 -jährige Pianist berührte nicht nur Altbundespräsident Roman Herzog mit seinem Spiel. Sie können ihn mit Werken von Mozart, Beethoven und Schumann am 3.2.13 um 18 Uhr in Schloss Seefeld hören.
Sonntag, 27. Januar 2013
ANTI - AGING
Oskar Niemeyer, der berühmte brasilianische Architekt und "Kurven-Liebhaber" ist im Dezember 2012 mit fast 105 Jahren gestorben. Niemeyer hat bis kurz vor seinem Tode gearbeitet und hatte 2006 ein zweites Mal geheiratet, nachdem er mit seiner ersten Frau 76 Jahre verheiratet war. Dies zeigt uns, dass wir alle immer älter werden und dabei lange gesund bleiben. Deshalb sollten wir uns damit beschäftigen, wie wir unser Alt-Werden gestalten wollen und wie stark wir darauf Einfluß nehmen können.
Sofort kommt der irreführende Begriff des Anti-Aging in den Sinn. Unter Anti-Aging verstehen viele nur die ästhetische Komponente. Viel interessanter sind aber die anderen Säulen der möglichen Prävention wie Lebensstil, Ernährung, Geselligkeit, vor allem aber Bewegung und die Seite der mentalen und psychischen Balance. Gleiches belegt heute die Glücksforschung: Gesundheit, täglich eine halbe Stunde Bewegung, Geselligkeit, eine lebendige Partnerschaft, Glaube und eine befriedigende Tätigkeit (nicht gleichzusetzen mit bezahlter Arbeit) sind die allen Kulturen gemeinsame Voraussetzung fürs Glücklichsein. Die gute Nachricht: alle Punkte können wir selbst beeinflussen!
Als die beste Form von Antiaging gilt schon lange die Kombination in Form von Tanz also Bewegung zu Musik oder das Klavierspiel. Für weniger hochmusikalische Menschen lohnt zum Trost die Lektüre des Buches von Prof. Dr. Ernst Pöppel und Dr. Beatrice Wagner "Je älter desto besser" mit dem Untertitel "Überraschende Erkenntnisse aus der Hirmforschung".
Zahlreiche Studien zeigen, dass nicht nur die Muskulatur jederzeit trainierbar ist (heute laufen bereits die über 50-jährigen schneller Marathon als 1936 der Olympiasieger Son Kitei), sondern auch die Hirnzellen. Wir sind in der Lage, einen Abbau unserer Gehirnsubstanz zu verhindern. Siegfried Lehrl von der Uni Erlangen gilt als Vater des "Gehirnjogging" bzw. des "MAT"= mentalen Aktivierungstrainings. Zum Trainieren für unterwegs gibt es die App Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging.
Solche kleinen Übungen sind allerdings unter Experten umstritten. Besser ist die Herausforderung des Alltags anzunehmen und immer wieder auch neue Dinge zu machen, staunen zu können, neugierig und interessiert an Innovationen teilzunehmen. Dabei kann man sich auch sozial einsetzen und mit Jugendlichen lernen, Patenschaften übernehmen. Man entlastet junge Eltern indem man Zeit mit ihren Kindern verbringt. 3-4 Stunden pro Woche nützen allen Beteiligten. Fröhlichkeit und Freude in Gesellschaft wirken zudem positiv auf unser Immunsystem.
Heute präsentierten sich im Gasteig auf der 7. Münchner Freiwilligen Messe (www.foebe-muenchen.de) über 80 Initiativen und Verbände. In München gibt es zahlreiche Generationen verbindende Initiativen - Brotzeit, DIS AG, Münchner Tafel, diverse Mentorenprogramme wie BigBrothers Big Sisters (www.bbbsd.org), artists-for-kids, allfa beta bzw. www.siaf.de, Café Glanz, Seminar für mehrsprachige Helfer, Oma-Opa-Service im evang.-luth. Dekanatsbezirk, Erzählcafé in der Seidlvilla u.s.w., bei denen man sich engagieren kann und gleichzeitig einem vorzeitigen Abbau der eigenen Gehirnzellen entgegenwirken kann. Die Mehrzahl der Organisatoren suchen dringend ehrenamtliche Helfer und Helferinnen.
Sofort kommt der irreführende Begriff des Anti-Aging in den Sinn. Unter Anti-Aging verstehen viele nur die ästhetische Komponente. Viel interessanter sind aber die anderen Säulen der möglichen Prävention wie Lebensstil, Ernährung, Geselligkeit, vor allem aber Bewegung und die Seite der mentalen und psychischen Balance. Gleiches belegt heute die Glücksforschung: Gesundheit, täglich eine halbe Stunde Bewegung, Geselligkeit, eine lebendige Partnerschaft, Glaube und eine befriedigende Tätigkeit (nicht gleichzusetzen mit bezahlter Arbeit) sind die allen Kulturen gemeinsame Voraussetzung fürs Glücklichsein. Die gute Nachricht: alle Punkte können wir selbst beeinflussen!
Als die beste Form von Antiaging gilt schon lange die Kombination in Form von Tanz also Bewegung zu Musik oder das Klavierspiel. Für weniger hochmusikalische Menschen lohnt zum Trost die Lektüre des Buches von Prof. Dr. Ernst Pöppel und Dr. Beatrice Wagner "Je älter desto besser" mit dem Untertitel "Überraschende Erkenntnisse aus der Hirmforschung".
Zahlreiche Studien zeigen, dass nicht nur die Muskulatur jederzeit trainierbar ist (heute laufen bereits die über 50-jährigen schneller Marathon als 1936 der Olympiasieger Son Kitei), sondern auch die Hirnzellen. Wir sind in der Lage, einen Abbau unserer Gehirnsubstanz zu verhindern. Siegfried Lehrl von der Uni Erlangen gilt als Vater des "Gehirnjogging" bzw. des "MAT"= mentalen Aktivierungstrainings. Zum Trainieren für unterwegs gibt es die App Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging.
Solche kleinen Übungen sind allerdings unter Experten umstritten. Besser ist die Herausforderung des Alltags anzunehmen und immer wieder auch neue Dinge zu machen, staunen zu können, neugierig und interessiert an Innovationen teilzunehmen. Dabei kann man sich auch sozial einsetzen und mit Jugendlichen lernen, Patenschaften übernehmen. Man entlastet junge Eltern indem man Zeit mit ihren Kindern verbringt. 3-4 Stunden pro Woche nützen allen Beteiligten. Fröhlichkeit und Freude in Gesellschaft wirken zudem positiv auf unser Immunsystem.
Heute präsentierten sich im Gasteig auf der 7. Münchner Freiwilligen Messe (www.foebe-muenchen.de) über 80 Initiativen und Verbände. In München gibt es zahlreiche Generationen verbindende Initiativen - Brotzeit, DIS AG, Münchner Tafel, diverse Mentorenprogramme wie BigBrothers Big Sisters (www.bbbsd.org), artists-for-kids, allfa beta bzw. www.siaf.de, Café Glanz, Seminar für mehrsprachige Helfer, Oma-Opa-Service im evang.-luth. Dekanatsbezirk, Erzählcafé in der Seidlvilla u.s.w., bei denen man sich engagieren kann und gleichzeitig einem vorzeitigen Abbau der eigenen Gehirnzellen entgegenwirken kann. Die Mehrzahl der Organisatoren suchen dringend ehrenamtliche Helfer und Helferinnen.
Donnerstag, 24. Januar 2013
Dienstag, 22. Januar 2013
Eine weitere Empfehlung von Frau Dr. Altenberger:
3. Konzert in der neuen Saison der HERRSCHINGER KONZERTE am Sonntag, den 27. Jan. 2013
Nach dem romantischen Trio Nr. 3 in B-Dur des Saarländers Theodore Gouvy (1819-1898) spielt es ein kurzes Werk des Zeitgenossen Nicolas Bacri (geb. 1962) , sein zweites Trio "Les Contrastes".
Den Abschluss wird das großartige Klaviertrio von Maurice Ravel (1875-1937) bilden.
Das 2000 gegründete Verdandi Trio München, ein Klaviertrio bestehend aus den beiden Münchner Philharmonikerinnen Ilona Cudek an der Geige und Elke Funk-Hoever am Violoncello sowie der Pianistin Mirjam v. Kirschten, hat sich die Aufgabe gestellt, sowohl die traditionelle Klaviertrioliteratur zu pflegen, als auch unbekanntere Werke und die Moderne aufzuführen.
3. Konzert in der neuen Saison der HERRSCHINGER KONZERTE am Sonntag, den 27. Jan. 2013
Nach dem romantischen Trio Nr. 3 in B-Dur des Saarländers Theodore Gouvy (1819-1898) spielt es ein kurzes Werk des Zeitgenossen Nicolas Bacri (geb. 1962) , sein zweites Trio "Les Contrastes".
Den Abschluss wird das großartige Klaviertrio von Maurice Ravel (1875-1937) bilden.
Das 2000 gegründete Verdandi Trio München, ein Klaviertrio bestehend aus den beiden Münchner Philharmonikerinnen Ilona Cudek an der Geige und Elke Funk-Hoever am Violoncello sowie der Pianistin Mirjam v. Kirschten, hat sich die Aufgabe gestellt, sowohl die traditionelle Klaviertrioliteratur zu pflegen, als auch unbekanntere Werke und die Moderne aufzuführen.
Samstag, 19. Januar 2013
Donnerstag, 17. Januar 2013
Herrschinger Konzerte
Ankündigung von Frau Dr. Altenberger:
zum 11. Mal gastiert das alljährliche Kinderkonzert der Münchner Philharmoniker in Herrsching.
Dieses Mal, am 20. Jan. 2013 um 15 Uhr, präsentiert Heinrich Klug unter dem Motto "Der Zauberlehrling" Musik von Alberto Ginastera und Paul Dukas.
Dazu gibt es große Projektionen der spielenden Musiker bzw. von Bildern zu Goethes Ballade "Der Zauberlehrling", die Heinrich Klug's Bruder Hartmut Klug gezeichnet hat.
Dazu gibt es große Projektionen der spielenden Musiker bzw. von Bildern zu Goethes Ballade "Der Zauberlehrling", die Heinrich Klug's Bruder Hartmut Klug gezeichnet hat.
Viel Spaß und beste Unterhaltung für Jung und Alt ist sicher ....
Karten können auch gern bei Frau Dr. B. Altenberger vorbestellt werden.:
Sonntag, 6. Januar 2013
Neujahrswünsche von Goethes Mutter Katharina Elisabeth Goethe
Man nehme zwölf Monate, putze sie ganz sauber von Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und Angst
und zerlege jeden Monat in 30 oder 31 Teile, sodass der Vorrat genau für ein Jahr reicht.
und zerlege jeden Monat in 30 oder 31 Teile, sodass der Vorrat genau für ein Jahr reicht.
Es wird jeder Tag einzeln angerichtet
aus einem Teil Arbeit und zwei Teilen Frohsinn und Humor.
Man füge drei gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu,
einen Teelöffel Toleranz, ein Körnchen Ironie und eine Prise Takt.
aus einem Teil Arbeit und zwei Teilen Frohsinn und Humor.
Man füge drei gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu,
einen Teelöffel Toleranz, ein Körnchen Ironie und eine Prise Takt.
Denn wird die Masse sehr reichlich mit Liebe übergossen.
Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen netter Aufmerksamkeiten
und serviere es täglich mit Heiterkeit
und einer guten erquickenden Tasse Tee.
Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen netter Aufmerksamkeiten
und serviere es täglich mit Heiterkeit
und einer guten erquickenden Tasse Tee.
Samstag, 5. Januar 2013
Top Ten
Hier die "Top Ten" der Posts in den vergangenen 8 Monaten.
Ich finde es sehr spannend, was meine Leser am meisten interessiert und versuche darauf einzugehen. Mal sehen, ob es mir gelingt. An Ostern habe ich das erste Jahr und damit auch den Bericht über die deutschen Sitten und Bräuche im Jahresverlauf abgeschlossen. Die Freude am Erinnern folgt wie bei allen älter werdenden Menschen an zweiter Stelle siehe "weiße Handschuhe".
Freitag, 4. Januar 2013
2013 und die 13
Nach den Glücksbringern (vierblättriges Kleeblatt, Glücksschwein mit Glückspfennig, Schornsteinfeger, Hufeisen) zu Silvester will ich mich heute ein wenig mit anderen bekannten Regeln des Aberglaubens befassen.
Aberglaube - es finden sich im Netz diverse Definitionen, aus meiner Sicht handelt es sich um Glaubensformen oder Vorstellungen, die nicht dem Stand der wissenschaftlichen Kenntnis einer Gesellschaft entsprechen, manchmal auch in erkennbarem Widerspruch dazu stehen wie die sprichwörtliche schwarze Katze, aber dennoch praktiziert werden.
Manchmal gibt es gerade im Bereich der Bräuche Überschneidungen zwischen Aberglaube, Bauernregeln, Mondkalender und Volksglaube. Hier finden sich zahlreiche noch nicht erforschte Bereiche des sogenannten kollektiven Wissens. Man - auch ich - neigt dazu, diese Aussagen ein wenig von oben herab zu sehen und zu belächeln. Trotzdem liebe ich einige in den Grenzbereich fallende Sitten und Bräuche. Manches Kraut hat seine Wirkung getan, auch wenn die Wissenschaft keinen Beleg dafür finden konnte.
Das Jahr 2013 und die Zahl 13 verlockt, sich mit diesem Thema näher zu befassen. Da der Vater meines Mannes vor 100 Jahren am 13. November 1913 geboren wurde, galt die Zahl „13“ in der Familie Gruppe als Glückszahl.
In Teilen Frankreichs, Italiens oder in Mexiko gilt die Dreizehn als Glückszahl! Im italienischen Fußballtoto (Totocalcio) ist die 13 der Volltreffer.
Da die Zahl 13 in vielen europäischen Ländern als Unglückszahl gilt, wird man schwerlich eine 13. Reihe im Flugzeug, einen 13. Stock oder Zimmer 13 in einem Hotel finden. Bei Festen lädt man 12 oder 14 Gäste ein, nicht jedoch 13. Erwiesenermaßen ist die 13 eine seltene Zahl. 12 gute Feen bei Dornröschen , die böse Fee ist die 13. Die 13 im Tarot ist „La Mort“ - der Tod. Mein Mann hat in der Schule gelernt, dass dieser spezifische Aberglaube einen christlichen Ursprung hat, Christus ist an einem Freitag gestorben und der Verräter Judas war der 13. Jünger.
Die „Triskaldekaphobien“ sind eher eine Folge einer self-fulfilling prophecy, also einer Vorhersage, die durch eine massive Erwartung eingetreten ist. Bei Freitag dem 13. gibt es richtige Phobien - die Menschen machen keine Termine aus, gehen nicht aus dem Haus u.s.w.
Die „Triskaldekaphobien“ sind eher eine Folge einer self-fulfilling prophecy, also einer Vorhersage, die durch eine massive Erwartung eingetreten ist. Bei Freitag dem 13. gibt es richtige Phobien - die Menschen machen keine Termine aus, gehen nicht aus dem Haus u.s.w.
Die Katzen wurden erst mit dem Christentum verdammt. Im alten Ägypten war die Katze eine Göttin bzw. ein heiliges Tier, schützte die Kornkammern und die Ernte vor Mäusen. Für die Christen verkörperte sie das Heidentum. Ironischerweise kam im Mittelalter mit Ausrottung der Katzen die Pest auf und vernichtete Millionen Menschenleben. Bis heute ist allerdings nur „die schwarze Katze von links“ ein Unglückszeichen, alle anderen Begegnungen mit Katzen bringen Glück. Eine dreifarbige Katze schützt vor Feuer.
Sternschnuppen (= von in die Erdatmosphäre eingetretenen Meteoriten erzeugte Lichteffekte). Fällt eine Sternschnuppe vom Himmel soll ein Wunsch in Erfüllung gehen, wenn er vor dem Verglühen zu Ende gedacht wurde. Ganz besondere Kräfte werden Sternschnuppen zwischen dem 25.12. und dem 6.1. also in den Raunächten zugeschrieben.
„Scherben bringen Glück“ gilt vor allem am Polterabend, wo vor dem Haus der Braut Geschirr zerschlagen wird, dies soll mit dem Lärm böse Geister vertreiben und beim Zusammenkehren zeigen, dass das Paar gemeinschaftlich Probleme löst und Ordnung hält. Man denke auch an die Scherbenrituale bei Schiffs- oder Zugtaufen.
Glücksbringer, Talismane und Amulette sind weit verbreitet, kaum ein Sportler oder Mannschaft, die beim Turnier oder bei einer Sportveranstaltung so etwas nicht dabei hat. Sie vermitteln uns Sicherheit ähnlich wie Bräuche und Traditionen. Kupferarmbänder und Elefantenhaare sollen Krankheiten vermeiden oder Fruchtbarkeit bringen. Selbst bei Ärzten sind diese Dinge gar nicht so selten zu finden. Glückspfennige sollen uns reich und gesund machen und vor Dämonen schützen. Am meisten helfen diese Dinge, wenn sie uns von einem lieben Freund oder Freundin geschenkt wurden.
Möge das Neue Jahr für uns alle unter gutem Omen und guten Sternen stehen!
Mittwoch, 26. Dezember 2012
Hier noch ein Nachtrag sogar mit Bild:
| Cagatió |
Cagatió = "der scheißende Holzklotz", eine typisch katalanische Weihnachtstradition. Er kommt am 8.12. in die Wohnung und bekommt eine Decke, damit er nicht friert und wird gefüttert. Am 24.12. wird er mit einem Lied und Stockschlägen aufgefordert zu "verdauen" und bringt kleine Gaben hervor. Die größeren Geschenke gibt es in Barcelona und Umgebung erst am 6.1. zu Heilig Dreikönig.
Die sog. "Glückskekse" stammen nicht aus China und wurden erst in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts dorthin importiert. Es gibt sie überwiegend in USA und Europa.
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